Minijob und Midijob: Altersvorsorge *

Auch mit einem Minijob kann man sinnvoll für die Altersvorsorge vorsorgen. Befinden Sie sich in einem Minijob und möchten für die Altersvorsorge etwas tun, nutzen Sie die Möglichkeit einer Beratung für die Altersvorsorge. Und nehmen über diese Webseite Kontakt mit einem Altersvorsorgeberater auf.

Minijob und gesetzliche Rentenversicherung

Mit einem Minijob in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen? Was kostet das?

Wenn Sie bei einem Minijob anfangen, zahlt der Arbeitgeber 15 % vom Einkommen in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Der Arbeitnehmer hat die Möglichkeit freiwillig zusätzlich 3,6 % einzuzahlen. Bei monatlich 450 € Einkommen beträgt der Eigenbeitrag dann 16,20 € im Monat. Liegt der Verdienst jedoch unter 175 € im Monat, ist für die Differenz vom tatsächlichen Verdienst bis zu 175 € der volle Rentenversicherungsbeitrag zu zahlen. Also auch der Teil, den normalerweise der Arbeitgeber zahlt. Geringfügig Beschäftigte in einem Privathaushalt zahlen andere Beiträge.

Welche Nachteile hat (beispielsweise) eine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht im Minijob

Ein Minijobber kann sich auch von der Zahlung des Eigenbeitrags befreien lassen. Das könnte dazu führen, dass ein Minijobber keine Förderung für eine Riester Rente erhalten kann oder eine schon erworbene Absicherung im Invaliditätsfall wegfallen würde.

Welche Vorteile hat (beispielsweise) ein Eigenbeitrag für die gesetzliche Rentenversicherung (eine Rentenversicherungspflicht)?

Die erwähnten Nachteile fallen weg. Und bei einem Monatsverdienst von 450 € kann die monatliche Rente auch mit jedem Jahr in einem Minijob steigen. Mit jedem Jahr in einem Minijob um möglicherweise ca. knapp ein Prozent. Bei 450 € Einkommen also ca. 4,45 € mehr Rente. Dadurch dass ein Minijobber freiwillig den Eigenanteil zahlt, kann er vollwertige Pflichtbeitragszeiten erwerben.

Von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen? Wie?

Minijobber können sich jederzeit mit einem schriftlichen Antrag bei ihrem Arbeitgeber von der Versicherungspflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung befreien lassen. Dann zahlt der Arbeitgeber nur noch seinen Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung.

Kann man als Minijobber die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht rückgängig machen?

Wenn sich ein Minijobber von der Versicherungspflicht zur gesetzlichen Rentenversicherung hat befreien lassen, kann er das bis zum Ende vom Beschäftigungsverhältnis nicht mehr rückgängig machen.

Minijob und Riester-Rente

Wer einen rentenversicherungspflichtigen Minijob hat, gehört zu den unmittelbar förderberechtigten Personen für eine Riester Rente. Bei einem Geringverdiener kann die Zahlung von einem jährlichen Eigenbeitrag in Höhe von 60 € schon möglicherweise ausreichen. Um die volle staatliche Riester Zulage zu erhalten. Eine Familie mit Kindern kann so möglicherweise die Grundzulage erhalten. Und Kinderzulagen. Ist der Ehegatte nicht unmittelbar förderberechtigt, könnte er so auch mittelbar förderberechtigt werden. Und damit auch eine Riester Rente erhalten. Die durch Riester Zulagen gefördert wird.

Minijob und Midijob und betriebliche Altersvorsorge

Wer einen Minijob hat, der rentenversicherungspflichtig ist (Eigenbeitrag in die gesetzliche Rentenversicherung wird gezahlt), kann mit der vollen staatlichen Förderung Beiträge in die betriebliche Altersvorsorge einzahlen. So kann er von Steuervorteilen profitieren. Und bis zum Höchstbetrag auch Sozialabgaben einsparen. Einen gesetzlichen Anspruch auf Entgeltumwandlung im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge haben nur die Arbeitnehmer, die rentenversicherungspflichtig sind. Die also keine Befreiung von der Rentenversicherungspflicht beantragt haben. Wer jedoch von der Rentenversicherungspflicht befreit ist, kann eine betriebliche Altersvorsorge dennoch durchführen, wenn der Arbeitgeber der Entgeltumwandlung zustimmt. Der normalerweise vorhandene Anspruch auf Entgeltumwandlung entfällt jedoch.

Minijob und Basisrente bzw. Rürup Rente

Mit einem Minijob oder Midijob kann man auch die staatliche Förderung der Basisrente nutzen. Die auch als Rüruprente bekannt ist.

Minijob und Midijob: weitere Möglichkeiten für die Altersvorsorge

Es bestehen weitere Möglichkeiten für die Altersvorsorge im Rahmen von einem Minijob und Midijob. Zum Beispiel eine private Rentenversicherung. Lassen Sie sich für die Altersvorsorge beraten. Nutzen Sie die Möglichkeit auf dieser Webseite um Kontakt für eine Beratung über die Altersvorsorge aufzunehmen.

Midijob: Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung bei einem Midijob?

Wenn ein Arbeitnehmer regelmäßig mindestens 450,01 € verdient; höchstens jedoch 850 € im Monat, handelt es sich um einen Midijob. Für einen Midijob ist der Sozialversicherungsbeitrag reduziert. Der Anteil zur gesetzlichen Rentenversicherung steigt mit dem Verdienst und erreicht bei 850 € die volle Beitragshöhe.

*Stand der Informationen auf dieser Seite: 4. Oktober 2018

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