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Betriebliche Altersvorsorge (betriebliche Altersversorgung)

Was ist die betriebliche Altersvorsorge?

Die betriebliche Altersvorsorge wird auch betriebliche Altersversorgung oder Betriebsrente genannt und mit bAV abgekürzt. Die betriebliche Altersvorsorge stellt neben der Riester-Rente und der Rürup Rente (Basisrente) eine weitere Möglichkeit für eine staatliche Förderung der Rente dar. Die betriebliche Altersversorgung kann zu 100 % eine Leistung des Arbeitgebers sein. Oder der Arbeitnehmer kann auch selbst eine Betriebsrente ansparen. Dies nennt sich im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge Entgeltumwandlung. Eine betriebliche Altersversorgung kann eine Altersvorsorge, eine Hinterbliebenenvorsorge oder/und eine Invaliditätsvorsorge umfassen. Schon wenn eine dieser Leistungen vereinbart wird handelt es sich um eine betriebliche Altersversorgung. Diese Leistungen können beliebig miteinander kombiniert werden.

Wer kann die staatliche Förderung für eine betriebliche Altersvorsorge in Anspruch nehmen?

Im Grunde kann jeder Arbeitnehmer die staatliche Förderung für eine betriebliche Altersvorsorge in Anspruch nehmen. Außer wenn der maßgebliche Tarifvertrag dies ausschließt. Selbstständige können die betriebliche Altersvorsorge nicht in Anspruch nehmen. Mit Ausnahme von einem geschäftsführenden Gesellschafter einer GmbH und von einem Aktionärsvorstand einer Aktiengesellschaft (AG). Alle Arbeitnehmer, die pflichtversichert Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, haben seit dem 1. Januar 2002 einen gesetzlichen Anspruch in eine betriebliche Altersvorsorge durch eine Entgeltumwandlung einzuzahlen. Ein Arbeitgeber ist auf Wunsch des Arbeitnehmers grundsätzlich verpflichtet einen Teil vom Gehalt oder vom Lohn in eine betriebliche Altersvorsorge einzuzahlen.

Betriebliche Altersvorsorge: verschiedene Möglichkeiten

Es gibt fünf verschiedene Formen für die betriebliche Altersvorsorge (bAV). Diese Formen der bAV werden Durchführungswege genannt. Die häufigste Form für eine betriebliche Altersvorsorge ist die Direktversicherung, abgekürzt DV. Wie der Name schon sagt, wird eine Direktversicherung bei einer Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Auch die Pensionskasse, abgekürzt PK, und der Pensionsfonds, abgekürzt PF, sind bAV Durchführungswege, die mit einer Versicherung abgeschlossen werden. Daher unterliegen diese drei Formen der Betriebsrente der Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Die vierte Form der betrieblichen Altersversorgung ist die Unterstützungskasse, abgekürzt UK. Auch wenn die Unterstützungskasse nicht der Aufsicht der BaFin unterliegt, handelt es sich dabei auch um einen externen Versorgungsträger. Nicht zu verwechseln mit der Direktversicherung ist die Direktzusage, abgekürzt DZ. Diese fünfte Form der Betriebsrente wird vom Arbeitgeber selbst gezahlt. Die Verpflichtung dazu kann der Arbeitgeber beliebig finanzieren (rückdecken). Bei der unmittelbaren Pensionszusage handelt es sich nicht um eine andere Form der bAV, sondern um eine andere Bezeichnung für die Direktzusage (DZ).

Staatliche Förderung bei der BAV (Betriebsrente)

Die betriebliche Altersvorsorge kann durch die staatliche Rentenförderung zweifach profitieren. Zum einen werden Beiträge bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung während der Ansparphase von Sozialabgaben freigestellt. Dadurch unterscheidet sich die betriebliche Altersvorsorge bei der staatlichen Förderung im Vergleich zur Riester-Rente und Basisrente (Rüruprente). Zum anderen besteht die staatliche Förderung bei der BAV (Betriebsrente) in steuerlichen Vorteilen. Die Steuervorteile sind bei der betrieblichen Altersversorgung abhängig von der Form für die betriebliche Altersvorsorge und von dem Zeitpunkt der Versorgungszusage.

Vergleich betriebliche Altersvorsorge (BAV), Riester-Rente, Rürup Rente, private Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

Wird die betriebliche Altersvorsorge vom Arbeitnehmer durch eine Entgeltumwandlung angespart, muss die BAV den Vergleich mit anderen Möglichkeiten für die Altersvorsorge antreten. Als Beispiele seien genannt die Riester-Rente, die Rürup Rente (Basisrente), private Rentenversicherungen, Fondspolicen, Fondssparpläne, Lebensversicherungen und alle sonstige Formen der privaten Altersvorsorge. Bevor man sich entscheidet eine betriebliche Altersvorsorge mit Entgeltumwandlung abzuschließen, sollte ein persönlich möglichst zutreffender Vergleich mit anderen Formen der Altersvorsorge durchgeführt werden. Ein Vergleich der betrieblichen Altersvorsorge mit der Riester-Rente, der Rürup Rente (Basisrente) und der privaten Altersvorsorge ist eine wichtige Entscheidungshilfe. Zum einen sollte ein Vergleich für die betriebliche Altersvorsorge allgemeine Unterschiede deutlich machen. Zum anderen sollte ein Vergleich persönliche Unterschiede zwischen der betrieblichen Altersvorsorge und der Riester-Rente, der Rürup Rente und der privaten Altersvorsorge aufzeigen. Ein Vergleich für die betriebliche Altersvorsorge (BAV Vergleich) in Verbindung mit einer Altersvorsorge Inventur ist sehr empfehlenswert. Da bei einer Altersvorsorgeinventur ein Vergleich zwischen der betrieblichen Altersvorsorge, der Riester-Rente, der Rürup Rente und der privaten Altersvorsorge anhand von Zahlen durchgeführt werden kann. Dabei wird ausgerechnet, wie sich Unterschiede bei der staatlichen Förderung in Euro und Cent ausdrücken könnten. Bei welcher Möglichkeit der staatlichen Förderung können Sie beispielsweise aktuell mehr Steuervorteile erhalten. Wie kann sich dies über Jahre oder Jahrzehnte auswirken? Ein Vergleich zwischen der BAV (betriebliche Altersvorsorge), der Riester-Rente, der Rürup Rente (Basisrente) und staatlich geförderten Möglichkeiten für die private Geldanlage kann bis mehrere Jahrzehnte nach Rentenbeginn durchgeführt werden.

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