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Änderungen 2016 Rente: höchste Rentenerhöhung seit Jahrzehnten

Rund 20 Millionen Rentner in Deutschland betrifft die zum 1. Juli 2016 höchste Rentenerhöhung seit 23 Jahren. In den östlichen Bundesländern steigt die Rente um 5,95 %. In den westlichen Bundesländern steigen die Rentenzahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung um 4,25 %. Berücksichtigt man die Preissteigerungen (Inflation) handelt es sich sogar um die höchste reale Rentenerhöhung seit 1977. Also knapp 4 Jahrzehnte. Preisbereinigt steigt die Rente in den westlichen Bundesländern um mehr als 3 %.

Durch die unterschiedlichen Rentensteigerungen im Westen und Osten reduziert sich auch weiter der Abstand zwischen der Standardrente Ost und der Westrente. Im 2. Halbjahr 2015 betrug die Differenz noch 7,4 %. Nach der Rentenerhöhung 5,9 %.

Neu in 2016, Änderungen 2016: prozentuale steuerliche Förderung der Rürup Rente Beiträge

Zu den schönen Änderungen 2016 im Bereich der Altersvorsorge zählt die verbesserte staatliche Förderung bei der Rürup Rente, auch Basisrente genannt. Im Rahmen der Höchstbeiträge für die Rürup Rente werden im Jahr 2016 prozentual gesehen 2 % mehr der geleisteten Beiträge als Sonderausgaben steuerlich anerkannt. 2015 waren es 80 %. Bis 2025 steigt die steuerliche Anerkennung der geleisteten Beiträge (in eine Rürup Rente) jedes Jahr um zwei Prozentpunkte auf 100 % im Jahr 2025 an. 2016 werden demnach im Rahmen des Höchstbeitrags 82 % der geleisteten Beiträge als Sonderausgaben anerkannt.

Neu ab 2016: Rürup Rente (Basisrente bzw. Rüruprente): höherer Höchstbeitrag

Zu den Änderungen im Jahr 2016 im Bereich der Altersvorsorge zählt der wiederum erhöhte Höchstbeitrag für die staatlich geförderten Beiträge in eine Rürup Rente zum 1. Januar 2016. Seit dem Jahr 2015 ist der Höchstbeitrag für die geförderten Beiträge (in eine Rürup Rente) an die Entwicklung der knappschaftlichen Rentenversicherung (West) gekoppelt. Dadurch ist der Höchstbeitrag, der staatlich gefördert in eine Rürup Rente eingezahlt werden kann, nicht mehr dauerhaft fixiert. Stattdessen kann sich der Höchstbeitrag jährlich erhöhen. So geschehen im Jahr 2016. Eine ledige Person (nicht verheiratete Person) kann 2016 bis zu 22.767 Euro staatlich gefördert in eine Rürup Rente einzahlen. Zusammen veranlagte Ehepaare bzw. Lebenspartner können 2016 bis zu 45.534 Euro in eine Rürup Rente eingezahlte Beiträge als Sonderausgaben (bei der Steuererklärung) geltend machen. Im Vergleich dazu die förderfähigen Höchstbeiträge für die Rürup Rente 2015: 2015 lag der Höchstbetrag für Ledige noch bei 22.172 € bzw. 44.344 € für Verheiratete. Im Vergleich dazu die förderfähigen Höchstbeiträge für die Rürup Rente 2014: 2014 bei 20.000 € für Ledige und 40.000 € für gemeinschaftlich veranlagte Verheiratete.

Änderungen 2016: Umsetzung der Pflegereform

Mit der Pflegereform sollen Patienten mit Demenz (nachlassenden geistigen Fähigkeiten) einen vergleichbaren Zugang zu den Pflegeleistungen wie körperlich Behinderte erhalten. Die vormals 3 Pflegestufen sollen auf 5 Pflegegrade erweitert werden. Wodurch die Pflegebedürftigkeit einer Person individueller bewertet werden kann. Jedoch soll das Begutachtungsverfahren erst 2017 starten. Weil die Umstellungen Zeit in Anspruch nehmen. 2017 soll der Beitrag zur Pflegeversicherung 2,55 % (2016 noch bei 2,35 %) betragen. 2,8 % für Kinderlose (2016 noch bei 2,6 %).

Änderungen 2016: höhere Beitragsbemessungsgrenzen für die Rentenversicherung und Krankenversicherung

Die Beitragsbemessungsgrenze für die Rentenversicherung und Krankenversicherung bezeichnet die Grenze, bis zu der Beiträge in die Rentenversicherung und Krankenversicherung eingezahlt werden müssen. Der darüber gehende Einkommensanteil ist beitragsfrei. 2016 liegt die Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung (West) bei 6200 € pro Monat. Was im Vergleich zu 2015 eine Steigerung um 150 € bedeutet (2015:6050 €). Die Beitragsbemessungsgrenze im Osten liegt wegen der niedrigeren Löhne 2016 bei 5400 € im Monat. 2015 lag die Beitragsbemessungsgrenze Ost noch bei 5200 €. Die Beitragsbemessungsgrenze für die gesetzliche Krankenversicherung liegt 2016 für ganz Deutschland bei 50.850 € pro Jahr (Beitragsbemessungsgrenze 2015 Krankenversicherung: 49.500 €).

Änderungen 2016: Versicherungspflichtgrenze gesetzliche Krankenversicherung

Die Versicherungspflichtgrenze bezeichnet die Einkommensgrenze, bis zu der Arbeitnehmer gezwungen sind Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung zu sein. Bei einem höheren Einkommen können Arbeitnehmer eine private Krankenversicherung wählen. 2016 liegt die Versicherungspflichtgrenze bei 56.250 € pro Jahr. 2015 lag die Versicherungspflichtgrenze bei 54.900 €.

Änderung 2016: mehr Steuer für Neurentner

Wer 2016 in Rente geht, Neurentner wird, muss 72 % der gesetzlichen Rente versteuern. 28 % der ersten vollen Bruttojahresrente bleibt steuerfrei. Dieser Rentenfreibetrag bleibt in den Folgejahren gleich. Auch dann, wenn die gesetzliche Rente steigen würde. Rentenerhöhungen werden daher immer in voller Höhe, zu 100 %, versteuert. Wodurch eine künftige Rentenanpassung das individuelle steuerpflichtige Renteneinkommen erhöhen kann. Vom Jahr des Renteneintritts hängt es ab, wie hoch der zu versteuernde Anteil ist. Der steuerpflichtige Teil der Rente für Neurentner steigt seit 2005 pro Jahr um 2 %. Von einem Besteuerungsanteil in Höhe von 50 % im Jahr 2005. Auf einen Besteuerungsanteil von 80 % im Jahr 2020. Danach steigt der Besteuerungsanteil um jeweils ein Prozent. Bis 2040 100 % erreicht sind.

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